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Deal-Check-Rechner für Batterien und Powerstations

Was kostet ein Batterie- oder Powerstation-Angebot wirklich? Gib den Preis ein, den du siehst, dazu Kapazität, Zellchemie und die Zyklen aus dem Datenblatt. Der Rechner zeigt den Preis pro nutzbarer kWh und die Kosten pro gespeicherter kWh über die Lebensdauer, für bis zu drei Angebote nebeneinander.

Angebot A

Der Preis, den du im Shop siehst, in beliebiger Währung. Die Ergebnisse stehen in derselben Währung.

Zellchemie

Rechnet Ah in Wh um: 12,8 V für eine 12-V-LiFePO4, 12 V für Bleibatterien.

Planungswert: 80 %

Planungswert: 3500 Zyklen

Trag die Zyklenzahl aus dem Datenblatt ein, und zwar für die oben eingestellte Entladetiefe.

Verbleibende Kapazität nach den angegebenen Zyklen, meist 70 oder 80 %. Leer lassen, um die Alterung nicht einzurechnen.

Gib Preis, Kapazität, Entladetiefe und Zyklenzahl ein, um das Ergebnis zu sehen.

Angebot B

Der Preis, den du im Shop siehst, in beliebiger Währung. Die Ergebnisse stehen in derselben Währung.

Zellchemie

Rechnet Ah in Wh um: 12,8 V für eine 12-V-LiFePO4, 12 V für Bleibatterien.

Planungswert: 50 %

Planungswert: 600 Zyklen

Trag die Zyklenzahl aus dem Datenblatt ein, und zwar für die oben eingestellte Entladetiefe.

Verbleibende Kapazität nach den angegebenen Zyklen, meist 70 oder 80 %. Leer lassen, um die Alterung nicht einzurechnen.

Gib Preis, Kapazität, Entladetiefe und Zyklenzahl ein, um das Ergebnis zu sehen.

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So rechnet der Rechner

Den Preis gibst immer du ein, in beliebiger Währung. VoltPlan kennt und zeigt keine Shop-Preise. Die Rechnung ist ein einfaches Modell in vier Schritten:

  1. Nennenergie: Wh = Ah × Nennspannung (12,8 V bei LiFePO4, 12 V bei Bleibatterien). Nennt das Angebot Wh, wird dieser Wert direkt genutzt.
  2. Nutzbare Energie: nutzbare kWh = Wh × nutzbare Entladetiefe ÷ 1000.
  3. Preis pro nutzbarer kWh: Preis ÷ nutzbare kWh. So viel kostet dich eine volle nutzbare Ladung beim Kauf.
  4. Kosten pro gespeicherter kWh: Preis ÷ (nutzbare kWh × Zyklen × mittlere Kapazität). Mit einer Restkapazität am Lebensende nimmt das Modell an, dass die Kapazität linear von 100 % auf diesen Wert sinkt. Die mittlere Kapazität ist dann (1 + Restkapazität) ÷ 2, bei 80 % also 0,9. Ohne Restkapazität ist sie 1.

Planungswerte je Zellchemie

Wählst du eine Zellchemie, setzt der Rechner diese Werte ein. Es sind grobe Planungsannahmen, die alle VoltPlan-Batterierechner teilen, keine Herstellerangaben. Ersetze sie durch die Werte aus dem Datenblatt des Angebots, das du prüfst. Die vorgegebene Restkapazität am Lebensende ist 80 %.

ZellchemieNennspannungNutzbare EntladetiefeZyklen (Planungswert)
LiFePO412,8 V80 %3.500
AGM12 V50 %600
GEL12 V50 %800
Bleisäure (nass)12 V50 %400

Warum ein niedrigerer Preis teurer sein kann

Zwei Batterien mit gleichen Ah können über ihre Lebensdauer sehr unterschiedlich viel Energie speichern. Eine Bleibatterie mit 100 Ah speichert 1,2 kWh, bei 50 % nutzbarer Entladetiefe sind davon pro Zyklus aber nur 0,6 kWh nutzbar, und sie erreicht weniger Zyklen. Eine LiFePO4 mit 100 Ah speichert 1,28 kWh, davon sind 80 % nutzbar, und sie hält ein Vielfaches an Zyklen.

Mit den Planungswerten kostet eine LiFePO4 zum 2,5-fachen Preis einer AGM-Batterie beim Kauf etwa 46 % mehr pro nutzbarer kWh, speichert über ihre Lebensdauer aber etwa 10-mal so viel Energie. Jede gespeicherte kWh kostet dann etwa 75 % weniger. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie oft du die Batterie zyklierst: Für einen Wochenend-Camper, der sie selten leer fährt, zählt der Preis pro nutzbarer kWh mehr als der Wert über die Lebensdauer.

Ein gutes Angebot ist eines, bei dem du den Preis in mehr als einem Shop geprüft hast und die Werte im Datenblatt stimmen. Zum Auslegen der Batterie selbst nutze den Batteriebank-Rechner.

Häufige Fragen

Wie vergleiche ich zwei Batterie-Angebote fair?

Vergleiche die Kosten pro gespeicherter kWh, nicht den Preis auf dem Etikett und nicht die Ah. Teile den Preis durch die nutzbare Energie (Wh × nutzbare Entladetiefe), dann hast du den Preis pro nutzbarer kWh. Teilst du diesen noch durch die Zyklenzahl und die mittlere Restkapazität, weißt du, was jede kWh kostet, die du über die Lebensdauer speicherst und nutzt. Das Angebot mit den niedrigeren Kosten pro gespeicherter kWh ist für eine regelmäßig genutzte Batterie das bessere.

Was ist der Unterschied zwischen Ah und Wh?

Ah ist Ladung, Wh ist Energie. Wh = Ah × Nennspannung: Eine 100-Ah-LiFePO4 mit 12,8 V speichert 1.280 Wh, eine 100-Ah-Bleibatterie mit 12 V speichert 1.200 Wh. Powerstations sind meist direkt in Wh angegeben. Vergleiche in Wh oder kWh, damit unterschiedliche Spannungen den Vergleich nicht verzerren.

Was bedeutet nutzbare Kapazität?

Die nutzbare Kapazität ist der Teil der Nennenergie, den du regelmäßig entnehmen kannst, ohne die Lebensdauer zu verkürzen. Als Planungsannahme rechnet VoltPlan mit 80 % bei LiFePO4 und 50 % bei AGM-, GEL- und Nassbatterien. Ersetze die Werte durch die aus deinem Datenblatt, wenn du sie hast.

Wo finde ich die Zyklenzahl?

Im Datenblatt der Batterie oder Powerstation, meist als Zyklen bei einer bestimmten Entladetiefe bis zu einer bestimmten Restkapazität, zum Beispiel Zyklen bei 80 % Entladetiefe bis 80 % Restkapazität. Trag diese Entladetiefe und diese Restkapazität zusammen mit der Zyklenzahl ein. Die Vorgaben im Rechner sind grobe Planungsannahmen, keine Herstellerangaben.

Warum kann eine günstigere Batterie pro kWh teurer sein?

Weil ein niedrigerer Preis oft weniger nutzbare Energie und weniger Zyklen bedeutet. Mit den Planungswerten kostet eine 100-Ah-LiFePO4 zum 2,5-fachen Preis einer 100-Ah-AGM-Batterie etwa 46 % mehr pro nutzbarer kWh, speichert über ihre Lebensdauer aber etwa 10-mal so viel Energie. Jede gespeicherte kWh kostet dann etwa 75 % weniger.

Funktioniert der Rechner auch für Powerstations?

Ja. Trag die Kapazität in Wh aus dem Datenblatt und die angegebenen Zyklen ein. Die meisten Powerstations nutzen LiFePO4-Zellen. Betreibst du vor allem 230-V-Geräte über den eingebauten Wechselrichter, geht ein Teil der Energie als Wärme verloren. Stell den nutzbaren Anteil dann etwas niedriger ein.

Was berücksichtigt das Ergebnis nicht?

Ladeverluste, Alterung durch Lagerung, Temperatur, Garantiebedingungen und die Kosten für Ladegeräte oder Kabel. Eine Batterie, die jahrelang ungenutzt steht, altert, ohne ihre Zyklen zu erreichen. Die Kosten pro gespeicherter kWh gelten also nur, wenn du sie wirklich regelmäßig zyklierst.

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